wärmepumpen

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Wärmepumpenanlagen können in drei Bestandteile unterteilt werden:

 

  • Wärmequelle (Luft, Erdreich, Grundwasser)
  • Wärmepumpe
  • Wärmenutzungsanlage (Heizung)

 

Dabei ist die Wärmequelle zur Aufnahme der Umweltwärme zuständig, während die Wärmepumpe dafür sorgt, dass die fürs Heizen benötigte Wärme erzeugt wird.

Anschließend kann die Wärmenutzungsanlage, die bei der Wärmeumwandlung erzeugte Energie, in Form von Wärme wieder abgeben.

Grundsätzlich funktioniert die Wärmepumpe also wie ein Kühlschrank. Sie entzieht der Umgebung jedoch lediglich die Wärme und gibt sie an das Innere Ihres Hauses ab.

 

Eine Wärmepumpe besteht hierbei aus vier einzelnen Teilen: dem Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und Expansionsventil. Ein Kältemittel ist dabei für den Transport der Energie zuständig.

Die Wärmeenergie wird der Außenluft mit Hilfe des Verdampfers - also Wärmetauschers - entzogen und durch den Verdichter auf das gewünschte Temperaturniveau zum Heizen gebracht. Das Innengerät wärmt daraufhin innerhalb dieses Prozesses die Raumluft. Das Prinzip kann jedoch auch umgekehrt und somit zum Kühlen verwandt werden.

Das Expansionsventil ist schließlich dazu da, das Kältemittel wieder zu entspannen, damit der Kreislauf von vorn beginnen kann.

 

Die Wahl der Wärmequelle, also Luft-, Wasser- oder Erdwärme spielt schließlich auch eine große Rolle und so gibt es auch verschiedene Arten von Wärmepumpen, die sich nach der Art der Wärmeaufnahme/Wärmeabgabe einteilen lassen. Dementsprechend gibt es diese Arten von Wärmepumpen:

 

Luft/Luft-Wärmepumpe

Luft/Wasser-Wärmepumpe

Sole/Wasser-Wärmepumpe

Wasser/Wasser-Wärmepumpe

Warum ist eine Luft-Wärmepumpe sinnvoll?

Bei Öl und Gas werden 100% Energie verbrannt und es entstehen 80-90% Wärme.

Bei einer Wärmepumpe erzeugen 30% Antriebsenergie und 70% Energie aus der Umwelt 100% Wärme.

 

Eine Luft-Wärmepumpe hat zudem den Vorteil, dass die Investition gering ist, aber der Nutzen hoch.

 

Vorteile:

  • Einfache Installation
  • Kein Erdreichkollektor
  • Kein Bohren

Vorteile einer Wärmepumpe

  • bis zu 50% Heizkostenersparnis
  • keine gefährlichen Brennstoffe mehr
  • weitaus niedrigere Betriebskosten als bei einer Ölheizung
  • Zuschüsse vom Staat, den Bundesländern und Energieversorgern
  • kurze Amortisationszeit
  • platzsparend im Gegensatz zu Öl- oder Pelletheizungen
  • Reduzierung des CO2-Ausstoßes
  • nahezu wartungsfrei, d.h. keine Kosten für Emissionswerteprüfung oder Schornsteinfeger
  • kein Schornstein erforderlich